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DAS KONZEPT INTEGRATIVER METHODIK IN DER ESSENZ

Das KIM definiert Entwicklung im bipolaren Feld zwischen Subsystem und umfassendem System. In der Therapie entdeckt der Klient seine Lebenssituation zwischen Ich-Focussierungen und Seinszentrierung. Symptome, Störungen und Ressourcen werden in diesem Zusammenhang verstanden. In Imaginationen ruft der Klient lebenslange Erfahrungen ab. Sie provozieren Neugestaltungen – Heilung. Der Therapeut ist ein Begleiter. Er schafft, in beruflicher Resonanz dem Klienten verbunden, Bedingungen für die selbstständige Entwicklung des Klienten.

Praxis

Ressourcen aus lebenslangen Erfahrungen des Klienten treten unter anderem in Imaginationen bildhaft in Erscheinung. Sie provozieren neue Antworten auf bekannte Herausforderungen.

Theorie ...

Teile sind Systeme, die hierarchisch mit Sub- und Suprasystemen verbunden sind. Das gilt auch für jede einzelne Person. Jeder Teil ist unverzichtbar für das Ganze.

... und deren Verbindung

"Reale" Phänomene entwickeln sich und werden in Challenge und Response gestaltet. Im bipolaren Feld zwischen Ich-Focussierungen und Seins-Zentrierung wird Integration der Schlüssel für Therapie.

Föhr, 21. Januar 2006
Hanna Elisabeth Schumann
Begründerin des KIM



THEORETISCHE GRUNDLAGEN

Hanna Elisabeth Schumann

Gezielt helfen - Pragmatische Sozialtherapie

1980, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag


Hanna E. Schumann
Werner Schumann

Ein integratives Menschenbild

Die erstmals 1989 erschienene Schrift skizziert eine anthropologische Analogie. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Lebendigkeit des Menschen und seine Chancen im Netzwerk umfassenden Welt-Zusammenhanges.
Die Broschüre können Sie hier als PDF herunter laden.


Hanna E. Schumann
Werner Schumann

Das Konzept Integrativer Methodik

Zusammenhang – Definitionen – Essenz
Dieser 1995 erschienene Text ist eine komprimierte Darstellung der KIM-Theorie, die diese mit anderen Konzepten vergleichbar macht.
Die Broschüre können Sie hier als PDF herunter laden.



AUSBILDUNG UND ANWENDUNG

Das KIM ist in Theorie- und Praxismodellen formuliert, gelehrt und teilweise veröffentlicht. Die vier theoretischen Pfeiler des Konzeptes bilden das bipolare, integrative Menschenbild, der Funktionsablauf, die Störungslehre und die Entwicklungstheorie. Das Konzept wird als berufsbegleitende, psychosozial-therapeutische Zusatzausbildung seit 1973 gelehrt.

Anwendung findet dieses ganzheitliche Konzept in der psycho-sozialen Einzelberatung für Menschen in besonderen Lebenslagen sowie in der Psychosomatik, Seelsorge, Psychoonkologie, Sterbebegleitung, in allen Bereichen der stationären Psychiatrie und Psychotherapie für Kinder- Jugendliche und Erwachsene, in der Traumatherapie, Soziotherapie mit chronisch psychisch Kranken, Sozialarbeit und Sozialpädagogik, in der stationären und teilstationären Jugendhilfe bei Einzelfallbegleitung, Arbeit mit Familien, mit Gruppen, in Supervision und Coaching mit Einzelnen und Gruppen/Team, in der Arbeit mit Flüchtlingen und Migranten, in der Bewährungshilfe, in der Pädagogik, in der Gestaltung von Lernprozessen, in der Heilpädagogik.

In der bisherigen Praxis wurde das Konzept Integrativer Methodik bei allen bekannten psychischen Störungen angewendet. Es ist gut kombinierbar mit begleitender medikamentöser Behandlung.
Besonders viel Erfahrung gibt es mit den Störungsbildern der Depression, mit Angst- und Zwangsstörungen, sowie den psychosomatischen Störungen.